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Die Entwickler von Omni Adventures und Publisher The Adventure Company haben mit "The Omega Stone" wieder einmal ein umfangreiches und klassisches 3D-Point & Click-Adventure auf den Markt gebracht, das in Insidern-Kreisen als der Nachfolger von „The Riddle Of The Sphinx“ gilt, welches damals hierzulande nicht lokalisiert erschienen ist. Ihr reist in der ganzen Welt herum: Von den Pyramiden aus Ägypten bis zu den geheimnisvollen Steinen (Stonehenge) auf den Osterinseln. Mit Hilfe eines Freundes, den ihr im Spiel kennenlernt, reist ihr also um die ganze Welt, um das Geheimnis des „Omega-Steins“ aufzudecken. Wenn ihr euch das Spiel "The Omega Stone" kaufen wollt, müsst ihr nur knapp 30 Euro entbehren können. Ob sich das Geld allerdings lohnt, erfahrt ihr bei uns im Test.
Die Geheimnisse des Altertums Zunächst werdet ihr von dem Charakter namens Gil aus dem Schlaf geweckt, ehe er euch erklärt, was geschehen ist. Der „Omega-Stein“ scheint das Zentrum aller Mythen zu sein und so macht ihr euch auf eine unvergessliche Reise und sucht nach verlorenen Städten und Zivilisationen. Entdeckt vergessene Legenden, entschtlüsselt kryptische Hinwiese vergessener Völker und verhindert die nahende Apokalypse. Außerdem erforscht ihr auf eurem Weg gigantische und faszinierende Gegenden und Sehenswürdigkeiten wie die Sphinx, Chichen Itza, Stonehenge, die Osterinseln, das Bermudadreieck, Atlantis und noch mehr. Lüftet das Geheimnis der antiken Technologien eines untergegangen Volkes. Das Gute daran ist, dass ihr Zugang zu archäologischen Fundstätten habt, die für normale Touristen gesperrt sind.
Das gibt es auch nicht alle Tage zu sehen Durch das Spiel "The Omega Stone" bekommt ihr ganz neue Einblicke in Sachen Mythik und Geschichte, da ihr durch das Spiel vielleicht noch nie zuvor gesehen Orte entdeckt. Das Spiel ist an sich sehr primitiv. Das Einzigste, was ihr braucht, ist eine Maus. Die Bewegungen eurer Person werden Point & Click-typisch nur mit Hilfe der Maus gesteuert. Ein sehr wichtiger Faktor des Spiels ist euer Freund, der euch am Anfang geweckt hab und eher gesagt euer Transportmittel ist. Er wartet am jedem Ort auf euch, egal ob mit Hubschrauber, Jeep oder weiteren Vehikeln. Es gibt auch viele Hilfsmittel, wie zum Beispiel Seile, Spaten, Brecheisen, Kletterhaken und vieles mehr, ohne die ihr manche knifflige Aufgabe gar nicht erst meistern könntet. Dies ist aber natürlich nicht alles, was ihr braucht, um die rund 50 Spielstunden zu vollbringen. Wichtig ist auch das Lösen von Puzzeln, ohne die ihr nicht weiterkommt. Wie schon gesagt ist das Spiel ein typisches Render-Point & Click-Adventure, weshalb es Anfänger unter euch an manchen Stellen zur Verzweiflung bringen könnte. Es ist genau wie der Vorgänger eher für die Profis unter euch ausgelegt.
Echt atemberaubende Sehenswürdigkeiten Die ganzen mysteriösen Welten werden durch die 3D-Render-Grafik echt zum Hinschauer. Ihr bewegt euch in der Ego-Perspektive durch scharfe und realistische Locations, was den Spielspaß natürlich gewaltig ankurbelt. Auch schön sind die Zwischensequenzen, die im Gegensatz zu vielen anderen Spielen mit echten Schauspielern, aber trotzdem in der Spielwelt, dargestellt werden. Was auch noch anzusprechen ist, sind die Echtzeitwettereffekte. Bleibt ihr zum Beispiel längere Zeit an einem Ort, werdet ihr merken, dass dort zum Beispiel nicht die ganze Zeit die Sonne scheint, sondern es auch mal regnet oder es auch Nacht wird. Die Statik fällt im Gegensatz zu anderen Adventures dieser Art bei „The Omega Stone“ kaum auf. Natürlich darf bei einem so mysteriösen Spiel kein Sound fehlen - Und das tut er auch nicht. Eindringliche Soundtracks, die sich dem Geist der verschiedenen Schauplätze anpassen, stehen bei „The Omega Stone“ an der Tagesordnung und sorgen für ordentliche Atmosphäre. Die Sprachausgabe des Spiels ist auf Deutsch und es gibt kaum Sprachwiederholungen. Schade ist allerdings, dass es keinerlei Einstellungsmöglichkeiten gibt, was auch für die grafische Seite gilt. Wollt ihr beispielsweise die Bildschirmauflösung oder die Verteilung des Sounds ändern, so seid ihr an der falschen Adresse, denn alles ist permanent fixiert (Bildschirmauflösung auf 640x480). Lediglich eher unwichtige Sachen, wie zum Beispiel das Geschlecht eures Charakters, lassen sich in den Optionsmenüs verändern.
Pro - Viel Rätsel- und Puzzlespaß - Einblick in eine mysteriöse Zeit - Hübsch gestaltete Render-Welten - Lebhafte Wettereffekte - Passender Sound - Kein Vollpreis (Nur knapp 30€) - Guter Umfang (Gut 50 Stunden Spielspaß)
Contra - 4 CD’s in einer 3 CD-Hülle - Kaum Bewegungsfreiheit (aufgrund Point & Click) - Veränderung von Sound- und Grafikeinstellungen nicht möglich - Recht knifflige Situationen
Fazit Für alle (fortgeschrittenen) Adventure-Fans unter euch ist "The Omega Stone" bestimmt gut geeignet. Allerdings gibt es hier und da ein paar Macken, die das Spiel von einer sehr guten Wertung abhalten.
AUTOR: Martin 19.02.2004, 23:26h
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