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Special: Atari

Atari goes Hollywood!
Wieso werden Filme meist nur auf einem Medium erzählt? Wieso arbeiten Filme-Macher nicht mit anderen Medien wie Computer- und Videoplattformen zusammen?
Genau diese Fragen haben sich wahrscheinlich die Leute von Atari gefragt, als sie auf die Idee von „Enter the Matrix“, „Mission:Impossible – Operation Surma“ und „Terminator 3: Krieg der Maschinen“ gekommen sind. Denn PC-Spiele die auf Hollywood Filmen basieren sind beliebter als jemals zu vor. Zu allen drei Spielen werden extra Filmszenen mit den jeweiligen Hauptdarstellern gedreht, welche dann in das Spiel eingebaut werden. So können die einzelnen Geschichten jedes Films weiter und genauer erzählt werden. Es entstehen neue Geschichten und der Spieler lebt sich z.B. immer weiter in die Welt der Matrix ein.

Sechs VUD-Gold-Awards für Atari
Das diese Art vom “Geschichten erzählen” sehr gut bei uns Gamern ankommt, sieht man schon an den Verkaufszahlen mit denen sich Atari gleich sechs Gold Auszeichnungen des VUD für 100.000 Verkaufte Exemplare von jeweils einem Spiel in Deutschland einheimste. Die Preise gehen an diese Spiele:
“Enter the Matrix” (Playstation 2), “Enter the Matrix” (PC), “DragonBall Z: Legendäre Superkämpfer” (Game Boy Color), “DragonBall Z: Ultimate Battle 22” (PS One), “Neverwinter Nights” (PC) und “Unreal 2: The Awakening” (PC).

Aus Infogrames wird Atari
Als Bruno Bonell 1983 Infogrames gründete konnte noch niemand ahnen das genau diese Firma im Jahre 2000 zum zweit größten Spiele-Publisher in den Vereinigten Staaten hinaufsteigen würde. Mit seinem aggressiven Marketing und seinem bewundernswerten Unternehmermut gelang es Bonell über 1.000 Software Titel und 50.000 Verkaufsstellen aus dem nichts herauszustampfen. Mit Lizenzen wie „Matrix“, „Men in Black“, „Looney Tunes“ und vielen weiteren Produkten wurde Infogrames zu einem regelmäßigen Lieferanten von Spitzen-Titeln im Entertainment Markt.
Im April 2003 wurde Infogrames zu Atari. Dreißig Jahre nachdem Debüt Ataris als Spielekonsole kennt jeder den weltbekannten Firmennamen. „Atari steht für den Inbegriff von Spielesoftware“ so Bruno Bonell. Nicht lange dauerte es bis jedes Namenschild auf der ganzen Welt von Infogrames zu Atari unbenannt wurde. „Mit dem Namenswechsel demonstrieren wir unseren Einsatz für dieses Wachstum sowie die Entschlossenheit, Entertainment für Spiele-Fans auf der ganzen Welt einen großen Schritt weiter zu bringe“, führt Bonnell fort. Schon heute nimmt die Industrie Ataris ein Umsatzvolumen ein, das den Umsatz von Hollywoods Filmbranche übertrifft.

Fazit
Atari geht mit dem Verschmelzen von Film und Spiel einen großen Schritt in die Zukunft. Das von dieser Art von Weitererzählungen auf Spieleplattformen noch kein Ende in Sicht ist, beweist die Ankündigung eines Nachfolgers oder vielleicht auch Add -Ons von „Enter the Matrix“.

AUTOR: Philip 25.08.2003, 22:14h

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