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Nach langem Warten auf ein neues Crash-Racing-Game schafft City Interactive endlich Abhilfe: "Smash Up Derby" ist ein Spiel, des seit "Destruction Derby" nicht sehr gelobten Genres. Dadurch waren die Erwartungen natürlich hoch und unser Test wird euch nach und nach aufklären, ob sich eine Investition auch wirklich lohnt.
Schrott Der Hauptteil des Spiels ist der langwierige Einspielermodus, der Einstieg ins Spiel ist zudem auch noch ziemlich schwer. Zu erst müsst ihr ein Profil anlegen und bekommt ein Startkapital von 100$, sowie eines der schlechtesten Autos insgesamt im Spiel. Euren Konkurrenten werden jedoch auch nicht die schnellsten Kisten zur Verfügung gestellt, wodurch sich das ganze wieder ein bisschen ausgleicht. Danach müsst ihr euch mindestens 5-10 Rennen mit dem gleichen Wagen herumquälen und wenn ihr dann Mal einen konkurrenzfähigen Wagen habt, werdet ihr von eurem Gegner auf Gedei und Verderb von der Strecke „geschubst“ und verschrottet. Gut gelungen ist bei „Smash Up Derby“ das Schadensmodell: Abfallende Stoßstangen, sowie Schrammen und Kratzer an der Wagentür sind an der Tagesordnung. Auf der Rennstrecke unterscheidet sich euer Wagen sehr von denen der Gegner, während unsere Rostschüssel nur so durch die Kurven rutscht, ziehen die Wagen eurer Konkurrenten wie auf Schienen nur so ihre Runden und kaum habt ihr sie durch einen Schubs gegen das Heck zum Schleudern gebracht, verliert er kurz die Kontrolle und fährt seinen in jeder Runde gleichen Weg, nämlich die Ideallinie, weiter. Durch diese Mankos werdet ihr nach einer bestimmten Zeit einfach keine Lust mehr haben, alle 20 Fahrzeuge und 28 Strecken freizuspielen, da die finanziellen Mittel in der ersten Zeit auch nur langsam an Zuwachs gewinnen. Die verschiedenen Autos könnt ihr euch mit der Zeit erspielen, wenn ihr in den verschiedenen Klassen immer 4 Rennen gewinnt, denn dadurch kommt ihr immer eine Klasse höher und höher und höher...bis ihr dann endlich durch seid und euch mit den neuen Fahrzeugen im Mehrspielermodus versuchen könnt. Diese könnt ihr euch aber eigentlich Schenken, da kaum User online sind, gegen die ihr antreten könnt.
Mal wieder ein „Sinnesproblem“ Die Grafik lässt bei „Smash Up Derby“ zu Wünschen übrig, die Strecken sind zwar abwechslungsreich, doch sie wirken mit schlecht animierten Bitmap-Zuschauern und detailarmen Strecken doch sehr fade. Einzig die "Havok Physik Engine" könnt ihr neben 1-2 anderen Sachen in positiver Hinsicht sehen. Das Auto und ein übersichtliches Hauptmenü habt ihr schnell unter Kontrolle. Soundprobleme gibt es bei "Smash Up Derby" zu Häuf, sobald ihr beispielsweise anfangt etwas zu laden (was zusätzlich noch sehr lange dauert), stockt der Soundtrack und bringt euch dadurch zur Weißglut. Dazu kommt noch, dass euer Motor keine Geräusche macht, komisch ist nur, dass man die "Rasenmähermotoren" der anderen Fahrzeuge problemlos hören kann. Glücklicherweise kann man im Optionsmenü den Sound ausstellen.
Pro - Billiger Preis - Viele Autos und Strecken - Einfache Steuerung
Contra - Lange Ladezeiten - Schlechter Sound - Schwache Grafik - Kaum User im Multiplayer-Modus online - Schwerer Einstieg in den Karriere-Modus
Fazit Wer auf langweilige Crash-Rennen steht ist hier an der richtigen Stelle. Mein Tipp: kauft euch lieber "Destruction Derby", da habt ihr mehr davon, denn „Smash Up Derby“ ist lediglich ein langweiliger Aufguss.
AUTOR: Jan 30.09.2003, 21:04h
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