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Auf der diesjährigen Games Convention in Leipzig haben die Entwickler von City Interactive erstmals mit ihrem neuen Titel „Terrorist Takedown“ Aufsehen erregt. Wir haben uns den Titel, der auf den ersten Blick sehr „Delta Force: Black Hawk Down“ von Novalogic ähnelt, natürlich gleich genauer angesehen und euch in der letzten Zeit viele (exklusiven) Informationen weitergegeben. Nun haben uns die Jungs von City Interactive eine PreCode-Version des Titels zur Verfügung gestellt, sodass wir „Terrorist Takedown“ ausführlich anspielen konnten. Von unseren Erfahrungen berichten wir euch nun in diesem Preview.
Krieg ohne Worte In „Terrorist Takedown“ übernehmt ihr die Rolle eines GIs, der sich gegen allerlei Schurken und Terroristen im heutigen Mittleren Osten zur Wehr setzen muss. Dabei ist das Spiel wie schon erwähnt ähnlich wie „Black Hawk Down“ aufgebaut und versetzt euch ohne großartige Storyline in den Verlauf. In den insgesamt 16 Missionen des komplett auf den Singleplayer ausgelegten Titels zeichnet sich vor allem das unkomplizierte Gameplay aus, welches Anfänger und Profis unter euch durch verschiedene Schwierigkeitsgrade gleichermaßen fordert. Um die Missionen zu meistern, stehen euch dabei die verschiedensten Waffen beziehungsweise Vehikel zur Verfügung. So könnt ihr beispielsweise auf Maschinengewehre, Raketenwerfer oder Granaten zugreifen. Desweiteren könnt ihr euch hinter die Bordgeschütze von Vehikeln wie zum Beispiel Helikoptern, Panzern oder auch eines Hummers „klemmen“. Nett ist hierbei vor allem die gelungene Physikengine des Spiels, die alle möglichen Variablen korrekt berechnet. Der „Ragdoll“-Effekt ist ebenfalls mit von der Partie, wobei dieser wogmöglich genauso wenig wie Blut in der deutschen Verkaufsversion auftreten wird. Die Entwickler haben uns verraten, dass sie auf jeden Fall eine USK 16-Wertung für „Terrorist Takedown“ in Deutschland erhalten wollen.
Kurz, aber knackig Anders als aktuelle Taktik-Shooter ist „Terrorist Takdown“ weniger auf Realismus, als auf pure Action, Arcade und Schnelligkeit ausgelegt. Die Tastenbelegung und die generelle Steuerung sind wie schon gesagt sehr einfach gehalten, sodass das Spiel nur eine sehr geringe Lernphase enthält. Die KI der Gegner ist dabei in der von uns gespielten Preview-Version leider noch weniger erfreulich, ebenso wie die kaum voneinander unterscheidbaren Level, welche zudem noch sehr kurz sind. Oft ist es so, dass ihr an ein und derselben Stelle Gegner bekämpft, die eine Zeit lang immer wieder an ihrem Respawn-Punkt „auftauchen“. An diesen Punkten sollte City Interactive auf jeden Fall noch bis zum Release arbeiten, denn im Moment ist das Spiel einfach noch zu kurzweilig. Selbst für die Verkaufsversion planen die Entwickler laut unserer Nachfrage gerade einmal fünf Spielstunden für die Profis unter euch, was aufgrund des fehlenden Multiplayers sehr mau ausfällt. Als „Entschädigung“ wird das Spiel aber übrigens zu einem sogenannten „Mid-Price“ erscheinen.
Zurücklehnen und genießen Die Technik von „Terrorist Takedown“ ist leider nicht ganz so überzeugen, wie zunächst aufgrund der ersten Screenshots erwartet. Sie reiht sich in der Klasse von „Delta Force: Black Hawk Down“ aus dem Hause Novalogic, also dem direkten Konkurrenten, ein. Interessant sind in der 3D-Welt vor allem die netten Effekte, die sich zum Beispiel auf Licht, Feuer oder Rauch beziehen. Erwähnenswert sind auch die grandiosen, vorgerenderten Zwischensequenzen, welche wir in dieser Qualität noch nie in einem Spiel dieser Art gesehen haben. Nett sind ebenfalls die trotz der gelungenen Technik niedrig gehaltenen Hardwareanforderungen des Titels. Der Sound ist mehr oder weniger Standardware. Wie beschrieben „superrealistisch“ sind die Soundeffekte leider nicht, aber sie können ebenfalls durchaus mit aktuellen Titeln dieser Art mithalten. Unklar ist bisher die Lokalisation: Die Entwickler konnten uns in dem Gespräch noch nichts zur jenen für den deutschen Markt verraten.
Features - Reines Singleplayerspiel mit dem sogenannten „Middle-East-Scenario“ - Schnelle und unkomplizierte Action - 16 kurzweilige Missionen - Gelungene Physikengine - Superbe Zwischensequenzen - Solide Technik - Angepasste deutsche Version
FAZIT Mit „Terrorist Takedown“ erwartet uns ein kurzweiliger Singleplayer-Shooter der gehobenen Klasse. Vor allem die superben Zwischensequenzen, das schnelle und simple Gameplay, sowie die gelungene Auswahl an Waffen und Vehikeln wissen zu gefallen. Lediglich an der KI und dem generellen Umfang des Spiels sollten die Entwickler noch bis zur fertigen Version werkeln. Natürlich werden wir mit Hilfe eines Testberichts noch einmal auf den Titel zurückkommen und wir wollen an dieser Stelle auch noch einmal auf die Demoversion hinweisen, die laut den Entwicklern schon in den nächsten Tagen zum Download bereitstehen wird.
AUTOR: Carsten 15.10.2004, 19:00h
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