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Preview: Firestarter

Die russischen Entwickler von GSC Game World haben/hatten mit „S.T.A.L.K.E.R.“ und „Cossacks“ schon große und bekannte Spiele in der Mache. Mit „Firestarter“ wird es ihrer Meinung nach auch nicht gerade anders sein. Ein Ego-Shooter mit vielen Schießorgien à la „Serious Sam“, gespickt mit interessanten Rollenspielelementen, guter Grafik, herausfordernden und fiesen Gegnern und einem guten Skillsystem wurde uns versprochen. Wir konnten uns nun anhand einer fast fertigen Version einen Eindruck vom Spiel verschaffen und verraten euch in diesem Preview, ob ihr ein Auge auf das Spiel zu werfen habt.

In der Zukunft wird alles anders
In dem Spiel "Firestarter" geht es um ein System, was sich selbst ebenfalls „Firestarter“ nennt. Es ist ein Prototyp eines Virtual Reality-Systems, das erstmals getestet wird, doch leider wird das System gleich beim ersten Versuch von einem Virus befallen, durch den sich dann ganz schnell die Spielregeln verändern. Nun heißt es: Der Stärkste überlebt und wer versagt, stirbt nicht nur im Virtuellen.
So müsst ihr euch im Kampf um das Überleben in futuristischen Kampfarenen gegen Horden von Monstern behaupten und zeigen, wer der Chef ist. Bevor ihr allerdings anfangt zu kämpfen, müsst ihr noch einen der 6 Charaktere auswählen. Sie haben übrigens allesamt unterschiedliche Specials. So könnt ihr beispielsweise mit einem Charakter in die Bullet-Time umschalten, welche bei „Firestarter“ wiefolgt ausschaut: Sobald ein Gegner zu nah an euch herankommt, wird alles langsamer und ihr habt nicht mehr so viele Probleme mit sehr flinken Gegnern, wie zum Beispiel Ghulen.

Aus Spiel wird realer Ernst
Das Spiel ist an sich ein ganz normaler Ego-Shooter, also könnt ihr euch die typische Steuerung vorstellen. Das Spielprinzip ist auch nicht schwer zu verstehen: Es gibt 16 Level mit jeweils 4 Zonen, die ihr alle nach und nach freischaltet, indem ihr in einer Zone alle Monster getötet und alle Artefakte eingesammelt habt. Letztgenanntes ist immer sehr nervig, denn wenn ihr das nicht tut, habt ihr verloren. Was euch (dabei) sehr hilft, ist die Karte, die immer unten links eingeblendet ist. Mit ihrer Hilfe könnt ihr immer sehen, wo ein Artefakt, Munition oder noch Gegner sind. Ist das Zeitlimit abgelaufen ist, habt ihr logischerweise ebenfalls verloren, genauso, wie wenn ihr von einem Monster getötet werdet.
Nachdem ihr ein Level erfolgreich abgeschlossen habt, erhaltet ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr sowohl Grund-Attribute, wie zum Beispiel Panzerung oder Geschwindigkeit, als auch Spezialfähigkeiten des Charakters verbessern könnt. Insgesamt stehen 27 verschiedene Skills zur Verfügung, die in jeweils 4 Stufen ausgebaut werden können.
Das Waffen- und Gegnerarsenal ist für solche Art von Ego-Shootern zwar nicht gerade sehr groß, aber es reicht unserer Meinung nach, da alles wichtige dabei ist und die meisten Waffen 2 verschiedene Feuermodi haben und auch die abgedrehten Gegner mit teilweise verschiedenen Attacken auftrumpfen können. Noch mehr Gegner auf einmal wären nämlich kaum noch zu verkraften, vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden, die übrigens in Prozente unterteilt sind.
Das Spiel hat auch einen Multiplayer, in dem ebenfalls alle Maps aus dem Singleplayer gespielt werden können. So könnt ihr mit bis zu 32 Spielern in den klassischen Spielmodi (Deathmatch, Capture The Flag, etc.) im lokalen Netzwerk gegeneinander antreten.

Technik von Heute
Die „Firestarter“-Engine unterstützt die neuesten DirectX-Technologien und zeichnet sich vor allem durch diverse Licht-, Schatten- und Feuereffekte aus, welche dem Spiel vermutlich neben einigen anderen Attributen den Namen gegeben haben. Interessant sind auch die recht gelungen Texturen und Animationen, wobei die Grafik insgesamt an einigen Stellen schon etwas angeschlagen wirkt und ein wenig an Spiele wie „Unreal Tournament 2003“ erinnert. Die detaillierten Spielcharaktere und Gegner-Modelle sind jeden liebevoll gemacht (teilweise im leichten Comic-Stil) und bestehen aus bis zu 5000 Polygonen.
Auch der Sound ist insgesamt ordentlich, aber auch nicht mehr. Einige nette Effekte und der gelungene Soundtrack halten euch zumindest bei Laune.

Features
- 16 einseitige Level
- Grafik mit Vor- und Nachteilen
- Interessantes Skill-System
- USK 18
- Wird nur 29,99€ kosten
- Unterschiedliche Waffen- und Gegnertypen
- Multiplayer mit bis zu 32 Spielern

FAZIT
„Firestarter“ ist ein insgesamt guter Ego-Shooter, der mit einer teilweise recht guten Grafik und einem interessanten Skillsystem den Kampf gegen „Serious Sam“ und „Painkiller“ aufnimmt. „S.T.A.L.K.E.R.“ zeigt allerdings, dass die Entwickler von GSC Game World viel mehr Potenzial haben, weshalb sich „Firestarter“ eigentlich nur als Nebenprojekt entpuppt.

AUTOR: Martin 10.03.2004, 22:18h

SCREENSHOTS


ERSTEINDRUCK
GUT

   Entwickler
   Publisher
   Releasedate

   GSC Game
  
Vidis
   12.03.2004

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