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Preview: Breed

Ich hatte auf der Games Convention die Gelegenheit „Breed“ nach einem ausführlichem Gespräch mit Sven Schmidt, Producer bei CDV, anzuspielen. Wie mir „Breed“ gefällt und was Sven vom wohl härtesten Konkurrenten „Halo“ hält, erfahrt ihr im nachfolgenden Preview.
Im 27. Jahrhundert kolonisiert die Menschheit weiterhin verschiedenste Sterne und Planetensysteme – Alles scheint friedlich. Irgendwann musste es allerdings kommen und diese Kolonien werden von einer bösartigen Alien-Rasse namens „Breed“ angegriffen. Die Menschheit schickt natürlich alle Kräfte hoch ins All, was ein fataler Fehler war, denn nach der Rückfahrt findet man eine zerstörte und eroberte Erde vor. Unter dem Motto „Aliens Go Home“ muss der Spieler nun versuchen, Sterbliche zu finden und den Krieg gegen die „Breed“ beenden.
„Über die Story lässt sich streiten“, meinte Sven nachdem er sie mir nochmals erläuterte „...Sie ist aber auch nicht das Herzstück in ‚Breed’...“, fügte er schließlich noch hinzu. Und in der Tat spielt die Story in „Breed“ kaum eine Rolle, viel mehr sind es Gameplay und Grafik, zu denen ich im Nachhinein kommen werde.
Zunächst wird sich wohl jeder von euch in das hübsch gemachte Tutorial stürzen, welches auch schon in der schon länger herausgegeben Demo-Version verfügbar ist. Dieses findet aber nicht wie der Rest des Spieles in den Kolonien statt, sondern auf einer Art Hologramm, wo alles sozusagen „eingeblendet“ wird. Vor allem die taktische Tiefe wird hier näher erläutert. In „Breed“ erwarten euch nämlich unterschiedlichste Charaktere, zwischen denen ihr per Knopfdruck wechseln könnt und welche ihr auch à la „Operation Flashpoint“ kommandieren könnt. Hinzu kommen noch die 10 Fahrzeuge auf jeder Seite, die euch zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten bieten, da ihr euch zu Fuß, im Auto oder auch in der Luft bewegen könnt.
Nach der Einführung erwarten euch in „Breed“ insgesamt 25 Missionen, jeweils mit Haupt- und Nebenzielen. Diese lassen sich in verschiedenen Wegen lösen, was dem Spieler noch mehr Freiheiten lässt. Wie in „Halo“ könnt ihr natürlich auch die Waffen und Geschütze der Aliens aufsammeln und benutzen.
„Breed“ glänzt mit einer wahnsinniges Weitsicht, die fast schon mit „Far Cry“ zu vergleichen ist, denn alles was zu sehen ist, kann auch anvisiert oder betreten werden. Desweiteren sieht das Wasser fantastisch aus, was auch ein Grund zur Releaseverschiebung war, denn laut Sven Schmidt wurde das Wasser und einige andere Grafiken erst vor kurzem aufpoliert, da nVidia endlich die Techniken dafür bereitstellte.
Auch die Innenlevel wirken in „Breed“ wesentlich detaillierter als beim Vergleichsprodukt „Halo“. So hat fast jeder Raum andere Texturen, die durch dynamische Lichter noch mehr in Szene gesetzt werden.
Soundtechnisch klingt „Breed“ OK. Die Waffen bringen zwar nicht das realistische Orchester-Feuerwerk auf den PC, sollen sie ja aber eigentlich auch gar nicht, denn schließlich befindet man sich im Weltraum.
Auch der Soundtrack, welcher euch durch die ebenfalls tollen Zwischensequenzen und das Menü begleitet, ist gut gelungen.
Während man sich bei „Far Cry“, „S.T.A.L.K.E.R.“ oder auch „Unreal 2“ eher auf den Singleplayer-Modus konzentriert, liegt das Herzstück von „Breed“ im Mehrspielerspaß. Mit bis zu 32 Spielern wird es möglich sein, Schlachten mit bis zu 20 Fahrzeugen pro Spiel zu vollführen. Ich habe es zwar nicht auf so ein großes Mega-Match geschafft, aber schon ab dem 4. Spieler wird dieser Modus interessant, was auf wirklich viele, kommende Multiplayer-Schlachten hoffen lässt.

Features
- 2 Fraktionen
- 10 Fahrzeuge pro Seite
- 25 Missionen mit Haupt- und Nebenzielen
- Multiplayer mit bis zu 32 Spielern
- Detaillierte Innenlevel
- Überragende Außenwelten

FAZIT
Nach dem Gespräch mit Sven Schmidt war ich zunächst etwas skeptisch, denn es klang mir alles ein wenig nach „zu viel gewollt“ und leeren Versprechungen. Nachdem ich „Breed“ dann allerdings eine zeitlang angespielt habe, kann ich dazu nur noch ein Wort sagen: Klasse! „Halo“ kann sich warm anziehen...

AUTOR: Carsten 25.08.2003, 14:35h

SCREENSHOTS


ERSTEINDRUCK
SEHR GUT

   Entwickler
   Publisher
   Releasedate

   Brat Design
  
CDV
   05.09.2003

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