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Jewel Jones

„Jewel Jones: The Lost Mines“ aus dem Hause X-Pressive, wird kein Kassenschlager werden, soviel lässt sich jetzt schon sagen. Aber ob das Arcade-Spiel von Publisher Comport Interactive für den kleinen Spielehunger für zwischendurch ausreicht, erfahrt ihr bei uns, denn wir haben das Spiel auf Herz und Nieren getestet und berichten euch im folgenden Text.

Auf die Plätze, fertig, los!
Eure Hauptfigur, wie sollte es auch anders sein, heißt „Jewel Jones“ und ist eine nicht ganz gelungene Karikatur von „Indiana Jones“. Lediglich der alte Schlapphut und die Tatsache, dass beide nach verborgenen Schätzen in alten Kulturen suchen, erinnert an den guten alten Indi. In „Jewel Jones“ liegt es also an euch verborgene Schätze aufzustöbern und knifflige Rätsel zu lösen. Aber das ist dann auch schon alles an Story, was uns bei „Jewel Jones: The Lost Mines“ mit auf den Weg gegeben wird. Leider gibt es hier weder eine Handlung, noch jegliche Art von Zwischensequenzen. Trotzdem lässt sich darüber hinwegsehen, da es für die 14,99€ auch nur ein Spielehäppchen sein soll.
Doch leider gibt es dann doch mehr als nur die oben angesprochenen Rätsel, denn so leicht wurde es uns Schatzsuchern nicht gemacht. Neben fiesen Gegnern haben wir nämlich einen fast noch größeren Feind stehen: Die Zeit! Wir haben nämlich nicht unendlich viel Zeit, um den richtigen Lösungsweg zu finden. Und dieser ist leider unheimlich wichtig, da nur ein falsch verschobener Stein bedeuten kann, dass ihr nicht alle Diamanten erreichen könnt und das ist mehr als ärgerlich, da es in diesem Fall nur noch einen Ausweg gibt und zwar das Level neu zu starten, was bedeutet, dass euch eines der wenigen Leben abgezogen wird. Und schon sind wir auch bei unserem nächsten Kritikpunkt. Habt ihr alle eure 5 Leben verloren, so müsst ihr wieder von ganz vorne anfangen. Und bei 40 Leveln ist das kein Zuckerschlecken. Eine Speicherfunktion wäre hier wirklich angebracht.

Letzte Hoffnung?
Nein, leider nicht. Weder die handgezeichnete 2D Grafik, noch der nervige Sound können „Jewel Jones“ aus dem unteren Durchschnitt retten. Da helfen auch die unterschiedlichen Locations nicht weiter, denn durch die 2D Grafik macht das Spiel leider für die heutigen Standards nichts mehr her. Positiv  ist allerdings, dass das Spiel keinen Festplattenspeicher brauch, da es direkt von der CD gestartet werden kann. Somit erklärt sich dann auch das Fehlen der Speicherfunktion, die die Entwickler aber trotzdem über temporäre Ordner hätten einbringen können. Was uns gewundert hat sind die recht hohen Systemanforderungen, denn auf einem 700 MHz-Rechner und bei 128 MB RAM könnt ihr heute noch weit mehr Leistung erwarten.

Pro
- Festplattenspeicher wird nicht benötigt, direkt von CD spielbar
- 40 verschiedene Level
- Keine Ladezeiten
- Geringer Preis

Contra
- Vergleichbar hohe Systemanforderungen
- Schwache 2D-Grafik ohne Highlights
- Nerviger Sound
- Keine Speicherfunktion
- Ohne Story

Fazit
„Jewel Jones: The Lost Mines“ ist kein Spiel für richtige Zocker unter euch, vor allem, weil die technische Untermalung heutzutage nichts mehr hergibt. Dennoch könnt ihr es euch zulegen, sofern ihr in der Mittagspause nichts zu tun habt und bessere Alternativen nicht besitzt oder nicht mehr spielt - Die unbenötige Installation spricht auf jeden Fall dafür.

AUTOR: Julian 18.02.2004, 19:57h

SCREENSHOTS


WERTUNG & WEITERE INFORMATIONEN

                            

Entwickler

Vertrieb

Sprache

Preis

Medium

USK

Einkaufen

Testsystem

X-Pressive

Comport Interactive

Deutsch

14,95€

1 CD

6

XP 2400+
Radeon 9000
256 MB RAM

GRAFIK:

 31%


SOUND:

 24%


GAMEPLAY:

 37%


GESAMT:

 33%

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