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Im neusten Spiel von Empire Interactive spielt man einen so genannten „Ghost Master“, und konzentriert sich darauf Leute aus alten Gebäuden zu vertreiben oder Leute auf geheime Vorkommnisse aufmerksam zu machen. Als „Ghost Master“ darf man am Anfang jedes Spuks sein Geisterteam wählen, wobei man mit dem empfohlenen Team nicht immer am Besten beraten ist. Das Team, dass am Anfang des Spiels aus nur ein paar Geistern besteht, wächst eigentlich ziemlich schnell zu einer „Geisterarmee“ heran, da man in jedem Level die Möglichkeit hat mindestens einen neuen Geist zu befreien, der sich bereitwillig deiner Sache anschließt. Unter den 47 Geistern findet sich für jede Gelegenheit der passende Geist. Für jedes absolvierte Level erhält man „Goldplasma“ mit dem man seinen unsichtbaren Kreaturen neue Kräfte und Fertigkeiten spendieren kann. Im Spiel selbst habe ich einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad vermisst und da das Tutorial auch nicht sehr hilfreich war, war das zum Glück sehr gut gemachte Hanfbuch der einzige Weg das Spiel schnell zu begreifen, ohne sich erst Stunden lang die Zähne auszubeißen. Was am Tutorial sehr zu bemängeln ist, ist dass es einen überhabt nicht auf Spuks vorbereitet, in welchen es nicht darauf ankommt Sterbliche möglichst schnell zu vertreiben, sondern sie an bestimmte Plätze zu locken und Aufgaben erledigen zu lassen. In diesen Fällen war zwar das Handbuch mit ein paar Tipps und Hinweisen zur Stelle, aber auch nur bis zum Level 8. Danach ist man auf seine eigenen Beine gestellt und muss oft fast Stunden an einem Level sitzen, welches einem den letzten Nerv raubt. Die Level selbst überzeugen, wie das ganze Spiel, zwar nicht durch ihre Grafik, aber durch die Parodierung vieler Horror- und Gruselfilme entsteht eine amüsante Atmosphäre. Beispiele: Blair Whisp Projekt oder Spooky Hollow. Außerdem macht es mit der Zeit viel Spaß die leichtgläubigen Sterblichen bis in den Wahnsinn zu treiben. Doch leider gibt es nicht nur solche Level, sondern, wie oben erwähnt, auch Missionen in welchen man die leicht zu beeinflussenden Menschen für seine Zwecke benutzen muss um einen Mord oder „Hobby-Geister-Beschwörer“ aufzudecken.
Pro - Lustige parodienpassende Musik - Große Freiheit was Geister und Strategie betrifft - Viele Geister - Viele Kräfte und Fähigkeiten
Contra - Veraltete “Sims”-ähnliche Grafik - Schwere Steuerung - Schlechtes Tutorial - Zu schwere Rätsel - Menschen sprechen noch Englisch
Fazit “Ghost Master” ist eine ganz gute Abwechslung zu den “Sims”. Aber mit der Zeit wird auch “Ghost Master” schnell langweilig und wirkt nervenzerrend. Ich hatte am Anfang meine Probleme mit dem Spiel, doch mit der Zeit hatte ich dann doch meinen Spaß daran. Doch jetzt kann ich dieses Spiel nicht mehr sehen. ;-)) Also nur in Stücken genießen!!!
AUTOR: Julian 04.08.2003, 23:06h
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