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First Facts: Need For Speed: Underground

Mitternacht - 300 PS - Heiße Mädels - Brummende Motoren: Das ist der neueste „Need For Speed“-Teil mit dem Untertitel „Underground“ aus dem Hause Electronic Arts. Auch wir hatten auf der Games Convention die Möglichkeit die PC Version anzuspielen und es hat sich nicht nur für uns gelohnt, denn der oben genannte Publisher schraubte die Erwartungen gleich auf 300.000 verkaufte Exemplare herauf.
Eigentlich wurde das gesamte Spiel von Grund auf neu entwickelt. Die Rennen finden nur noch in asiatischen Ghetto-Vierteln statt und sie werden ähnlich wie in „Midnight Club 2“ auch nur nächtlich und meistens bei nasser Straße ausgetragen. Desweiteren stehen endlich wieder die schmerzlich vermissten Tuning-Funktionen zur Verfügung, bei denen ihr auch den einzigen deutschen Wagen, einen Golf GTI, zu einem Toyota Supra-Konkurrenten machen könnt, vorrausgesetzt ihr seid gut genug, um auch Geld zu verdienen und auf das Treppchen zu springen.
Grafisch ist „Need For Speed: Underground“ schon jetzt ein Highlight. Die grell blinkende Umgebung wird detailgetreu auf dem nassen Asphalt und den glänzenden Autos gespiegelt. Vor allem die verschiedenen Geschwindigkeitseffekte kann man wirklich nur bei bewegten Bildern in voller Pracht genießen. Bei aktivierten Anti-Aliaising sieht das ganze dann nochmals ein bisschen schöner aus.
Auch diese bestimmten Aufrüstungsteilchen werden komplett in 3D dargestellt, hier ist ein wenig Allgemeinwissen nötig, KFZ-Mechaniker muss man allerdings nicht sein. Auch Einsteiger können durch passende und hilfreiche Teile schnell „cool“ werden und von der Szene zu besseren Rennen geschickt werden.
Schade ist allerdings, dass es keinerlei Schadensmodell gibt oder geben wird. Rempler werden vom Spiel quasi „vergessen“, stärkere Aufprallsituationen führen aber mit der Zeit zum Totalschaden und somit auch zum Aus.
Das Einzige, was mir an diesem Spiel derzeit noch fehlt, ist der letzte Pepp. Das könnten zum Beispiel mehr Zuschauer und belebtere Straßen oder ein toller Soundtrack sein. Nur so kann sich das Spiel (Grafik ausgeschlossen) deutlich von „Midnight Club 2“ abheben.
Ansonsten besteht die Gefahr, dass uns wieder ein übertrieben gehypter Teil wie „Hot Pursuit 2“ erwartet, was wir allerdings kaum glauben.

FEATURES
- Superbes Geschwindigkeitsgefühl
- Tolle Reflexionen
- Detaillierte Fahrzeugmodelle
- Gute Steuerung
- Tuning Funktionen

INFOS
Entwickler: EA Black Box
Publisher:
EA Games
Release: Ende 2003
Offizielle Website: Noch nicht verfügbar
Genre: Racing

AUTOR: Carsten 07.09.2003, 22:02h

SCREENSHOTS


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