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Viele Waffen, verschiedene Charaktere, große und starke Feinde - Genau das ist es, was der Arcade-Ego-Shooter „Firestarter“ mit sich bringt. Die Entwickler von GSC Gameworld haben bereits mit Spielen wie „Cossacks“ ein großen Erfolg gelandet, "Firestarter" soll nun der zweite sein und auf „S.T.A.L.K.E.R.“ aus dieser ukrainischen Spieleschmiede freuen wir uns doch alle. Steigt in diesem Review in die virtuelle Welt von "Firestarter" ein und erlebt ein actionreiches Abenteuer, denn wir verraten euch, ob sich das Ganze seit der (von uns angespielten) Preview-Version weiterhin ins Positive verändert hat.
Nicht nur der virtuelle Tod Im Spiel "Firestarter" geht es um ein System, welches sich selbst ebenfalls „Firestarter“ nennt. Es ist ein Prototyp eines Virtual Reality-Systems, das erstmals getestet wird, doch leider wird das System gleich beim ersten Versuch von einem Virus befallen, durch den sich dann ganz schnell die Spielregeln verändern. Nun heißt es: Der Stärkste überlebt und wer versagt, stirbt nicht nur im Virtuellen. So müsst ihr euch im Kampf um das Überleben in futuristischen Kampfarenen gegen Horden von Monstern behaupten und zeigen, wer der Chef ist. Bevor ihr allerdings anfangt zu kämpfen, müsst ihr noch einen der 6 Charaktere auswählen. Sie haben übrigens allesamt unterschiedliche Specials. So könnt ihr beispielsweise mit einem Charakter sehr gut mit mit (schweren) Waffen umgehen, während ihr mit einem anderen in die Bullet-Time umschalten, welche bei „Firestarter“ wiefolgt ausschaut: Sobald ein Gegner zu nah an euch herankommt, wird alles langsamer und ihr habt nicht mehr so viele Probleme mit sehr flinken Gegnern, wie zum Beispiel Ghulen.
Auch mal ein bisschen Abwechslung In "Firestarter" geht es zwar hauptsächlich um das Zerstören von Monstern, aber auch um das Verbessern eures Charakters. Sobald ihr ein Level geschafft habt, bekommt euer Held neue Fertigkeitspunkte, die ihr jeweils auf seine Grund-Attribute wie Geschwindigkeit, Panzerung, Treffsicherheit etc., als auch Spezialfähigkeiten verteilen könnt. Insgesamt gibt es 27 Skills, die in jeweils in 4 Stufen ausgebaut werden können. Jedes Level besteht aus 4 verschiedene Zonen, die jeweils verschieden groß sein können. Habt ihr alle Monster aus einer Zone getötet, so ist euch das Betreten der nächsten Zone möglich. Insgesamt gibt es 16 Level/Arenen. Leider verliert ihr nicht nur, wenn ihr sterbt, sondern auch, wenn ihr in der begrenzten Zeitangabe ein Artefakt nicht einsammelt. Diese erscheinen zufällig und bringen euch dazu, von den Monstern abzulassen und sie schleunigst einzusammen, wenn ihr nicht verlieren wollt. Euch steht ein großes Waffenarsenal mit 19 Waffen zur Verfügung, die jeweils 2 verschiedene Feuermodi haben und mit den verschiedenen Skills noch mehr verbessert werden könnnen. Die Monster bleiben leider aber auch nicht in der Minderheit. Es gibt 32 verschiedene (inklusive Endgegner), die nur mit guten Taktiken zu besiegen sind. Natürlich könnt ihr "Firestarter" auch mit euren Freunden zocken. Dabei könnt ihr beispielsweise auch die aus dem Singleplayer bekannten Maps wählen. Leider könnt ihr keine Spiele über das Internet austragen, was den Langzeitspielspaß natürlich enorm einschränkt.
Effektvolles Gemetzel Die „Firestarter“-Engine unterstützt die neuesten DirectX-Technologien und zeichnet sich vor allem durch diverse Licht-, Schatten- und Feuereffekte aus, welche dem Spiel vermutlich neben einigen anderen Attributen den Namen gegeben haben. Interessant sind auch die recht gelungen Texturen und Animationen, wobei die Grafik insgesamt an einigen Stellen schon etwas angeschlagen wirkt und ein wenig an Spiele wie „Unreal Tournament 2003“ erinnert. Die detaillierten Spielcharaktere und Gegner-Modelle sind aber liebevoll gemacht (teilweise im leichten Comic-Stil) und bestehen aus bis zu 5000 Polygonen. Seit der Preview-Version hat sich in technischer Hinsicht auch nicht mehr viel verändert, was aber auch nicht weiter stört, denn den Kampf mit dem hauseigenen „S.T.A.L.K.E.R.“ will „Firestarter“ gar nicht aufnehmen und bei solch schneller Spielgeschwindigkeit reicht die Grafik allemal aus. Auch der Sound ist insgesamt ordentlich, aber auch nicht mehr. Einige nette Effekte und der gelungene Soundtrack halten euch zumindest bei Laune und unterstreichen die rasante Action.
Pro - Spaßiger Multiplayer - Großes Waffen- und Gegner-Arsenal - Interessantes Skillsystem - Simple und schnelle Action - Unzensierte Original-Version - Nur 29,99€ - Gute Grafik- und Soundeffekte
Contra - Langzeitmotivation fehlt irgendwann - Nicht im Internet spielbar - Recht einseitige Level - Nervige und lange Ladezeiten - Grafik mit kleineren Schächen
Fazit "Firestarter" ist eine altbewährte Art von Ego-Shooter und bereitet großen Spielspaß. Im Gegensatz zu Kontrahenten wie „Serious Sam“ kann das Spiel durch ein interessantes Skillsystem, sowie die unzensierte Fassung punkten. Auf Langzeit sieht es leider nicht mehr so rosig aus, aber immerhin bekommt ihr für die 29,99€ einige Stunden rasante und simple Action.
AUTOR: Martin 29.03.2004, 23:51h
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