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Der Verborgene Kontinent (Journey To The Center Of Earth)

Und schon wieder war ein vielversprechendes Adventure in unserem Testlabor. Ob „Der Verborgene Kontinent“ (Englisch: „Journey To The Center Of Earth“) von den Entwicklern der Frogwares und Publisher bhv sich genauso gut schlägt, wie seine Rivalen und ob es sich für euch lohnt, dieses Game anzuschaffen, lest ihr am Besten bei uns.

Mayday, Mayday
Es sollte eigentlich nur eine ganz leichter, gemütlicher und erholsamer Job werden, doch leider sollte es mal wieder ganz, ganz anders kommen. In „Der Verborgene Kontinent“ ist eure Hauptfigur zur Abwechslung mal eine Frau, nämlich Ariane. Ariane ist eine junge, engagierte Bildreporterin auf dem langen, erschwerlichen  Weg zum Rum. Doch schon bei ihrem Job geht es drunter und drüber. Gleich nach der Landung auf einem Vulkan gibt es ein Erdbeben und der Helikopter, mit dem Ariane den Vulkan erreicht hat, wird, von einem durch das Erdbeben ausgelösten Steinschlag, völlig demoliert. Jetzt ist guter Rat teuer. Also durchsucht ihr am Besten erst einmal den Helikopter nach nützlichen Gegenständen. Unter diesen Gegenständen befindet sich auch ein Laptop, mit dem Ariane sofort einen Rettungstrupp verständigt. Doch ob die E-Mail wirklich angekommen ist, könnt ihr nur raten und so macht ihr euch in der Gestalt von Ariane auf den Weg, die Gegend zu erforschen. Dabei stoßt ihr auf den Eingang zu einer Höhle, in welcher ihr kurz entschlossen eintretet. Doch plötzlich fällt Ariane einen tiefen Abgrund hinunter und findet sich an einem wunderschönen Strand an einem Meer mit strahlend blauem Himmel wieder. Durch einen freundlichen Eingeborenen namens Adam werdet ihr erfahren, dass ihr euch im inneren der Erde befinden, doch warum ist es hier helllichter Tag, wie an der Oberfläche? Von Adam erfahrt ihr außerdem noch, dass es in dieser riesigen Höhle, in der ihr euch befindet nur eine einzige Stadt namens Askiam gibt, zu welcher ihr euch natürlich sofort auf den Weg macht, um einen Weg aus der unterirdischen Welt, dem „Verborgenen Kontinent“, zu finden.

Ein großes Rätsel
Auf dem Weg nach Askiam begegnen wir eigentlich schon längst ausgestorbenen Tieren, wie einem T-Rex oder einem waschechtem Flugsaurier, sowie riesigen Pflanzen, die es in der Oberwelt nicht gibt. Für jeden unter euch, dem es bis hierhin noch nicht aufgefallen ist, „Der verborgene Kontinent“ basiert auf Jules Verne´s „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, weswegen der englische Titel des Spiels auch „Journey To The Center Of Earth“ heißt. Doch wenn diese riesigen Pflanzen und Tiere noch nicht genug wären, erhält Ariane auch noch ständig E-Mails, dass sich die Weltmächte zerstreiten und ein 3. Weltkrieg vor der Tür steht. Doch in diesem Fall ist unsere fleißige Reporterin, die selbstverständlich jedem Menschen auf ihrer Reise behilflich ist und ein Rätsel nach dem Anderen löst, die Hände gebunden, denn unser Laptop kann zwar E-Mails empfangen, aber keine mehr senden. Ob das daran liegt, dass wir uns im Erdinneren aufhalten?
In Askiam angekommen erfahren wir, dass schon seit mehreren Monaten der Krieg auf der Oberfläche toben soll und das wir, statt des Jahres 2003, schon das Jahr 2007 schreiben. Unsere Reporterin, die mit jeder Minute neugieriger wird, wittert hier eine riesige Story und macht sich drauf und dran, alles über diesen Ort, sowie den angeblichen Krieg zu erfahren.

Den „Verborgenen Kontinenten“ auseinander genommen
Nachdem wir uns in den ersten 2 Abschnitten der guten und abwechslungsreichen Story widmeten, machen wir uns nun an den Rest des Spiels, wozu beispielsweise Steuerung, Sound und Grafik gehören. Im Grunde lässt sich „Der Verborgene Kontinent“ wie jedes andere 3D-Adventure auch ganz simpel und leicht mit der Maus steuern. Und durch die verschieden Courser lässt sich auch immer gut unterscheiden, welche Aktion Ariane mit dem gewünschten Gegenstand oder der gewünschten Person ausüben kann. Aber hier fängt jetzt auch die Kritik an, denn leider ist es in diesem Spiel nicht so, dass ihr etwas über den Gegentand erfahren könnt, indem ihr ihn anguckt oder genauer betrachtet, denn das gibt es hier nicht. Nur bei ausgewählten Items ist es erlaubt, sie genauer anzuschauen oder sie zu lesen. Bei allen Anderen bleibt Ariane eiskalt und verrät uns kein einziges Wörtchen, was wir mit diesem Gegenstand anfangen könnten. Daher sind auch die Rätsel ab und zu etwas kniffliger, vor allem, da das gesamte Spiel sehr linear verläuft, ist es oftmals sehr schwer, weil ihr die gewünschte Aktion zwar ausführen könnt, allerdings erst wenn iht beispielsweise eine Karte gelesen habt oder ähnliches. „Der Verborgene Kontinent“ eignet sich daher eher für die geübten Adventure-Freunde unter euch.
An der Grafik ist nicht viel auszusetzen. Alle Hintergründe wurden fein gerendert und protzen nur so mit hübschen Details und wirken so schön säuberlich. Lediglich die Personen werden in Echtzeit 3D-Grafik berechnet, wobei die Animationen butterweich sind und optimal zum restlichen Spielgeschehen passen. Doch auch die schöne Grafik und der angenehme Sound machen die langen und für den Spieler sehr langweiligen Strecken, die Ariane ab und zu zwischen den verschiedenen Schauplätzen zurücklegen muss, nicht ein bisschen erträglicher.

Pro
- Massig unterschiedliche Rätsel
- Viele Zwischensequenzen
- Detaillierte Welten
- Ausgezeichnete Story
- Geringe Systemanforderungen
- Passender Sound

Contra
- Lange Ladezeiten zwischen den verschiedenen Schauplätzen
- Keine Tipps der Hauptfigur, dadurch eher für Profis
- Schlechte Verpackung
- Umgebung nur vorgerendert und teils steril

Fazit
„Der Verborgene Kontinent“ ist alles in allem ein sehr gut gelungenes Adventure und durch die Inspirierung durch Jules Verne erhält es einen gewissen Wiedererkennungswert. Dieses Spiel lässt sich auch schön über mehrere Wochen spielen und ist daher nur wärmstens zu empfehlen. „Der Verborgene Kontinent“ gehört derzeit klar zu den besten Adventures, die ja sowieso wieder im Aufschwung sind.

AUTOR: Julian 18.01.2004, 14:01h

SCREENSHOTS


WERTUNG & WEITERE INFORMATIONEN

                            

Entwickler

Vertrieb

Sprache

Preis

Medium

USK

Einkaufen

Testsystem

Frogwares

bhv

Deutsch

49,95€

1 CD

6

XP 2400+
Radeon 9000
256 MB RAM

GRAFIK:

 75%


SOUND:

 72%


GAMEPLAY:

 82%


GESAMT:

 78%

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