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Dark Fall

In dem von The Adventure Company herausgebrachtem und von XXV Productions entwickelten Spiel „Dark Fall: Das Journal Des Geisterjägers“ geht es darum, einige ungewöhnliche Dinge aufzuklären, die sich gerade in England ereignen. Als guter Detektiv und Bruder solltet ihr eures Amtes wallten und euren verschwundenen Bruder wieder finden. Verzwickte und schwierige Rätsel werden euch durch das ganze Spiel verfolgen. Ob euch allerdings noch mehr im neuen Point & Click-3D Adventure erwartet, erfahrt ihr im nachfolgenden Text.

Der Unerwarteter Anruf
Alles beginnt mit einem Anruf des Bruders, der darum bittet mysteriöse Geschehnisse aufzuklären. Bei den mysteriösen Geschehnissen handelt es sich um Geister. Es begann alles mit Geisterjägern, die plötzlich auftauchten. Zunächst wollte es euer Bruder nicht so recht glauben, doch, bevor er sich versah, war er mitten drin. Er sagt, dass ihr doch schon immer sehr gut wärt, wenn es um das Lösen von Rätseln geht. Als hilfsbereiter Bruder macht ihr euch also auf und fahrt mit dem Zug in ein Städtchen namens Dowertown. Dort begebt ihr euch an den von Menschen verlassenen Bahnhof. Leider ist er nicht ganz verlassen, denn auf dem Bahnhof gibt es eine unzählige Anzahl von Geistern. Das Spiel beginnt für euch allerdings erst im Bahnhofstunnel, wo ihr von dem Geist eines Jungen geweckt werdet, der sich als Timothy Pike vorstellt. Er führt euch von den Gleisen auf den Bordsteig des Bahnhofes.
Am alten Bahnhof gibt es ein Hotel, das allem Anschein nach schon lange nicht mehr als solches genutzt wird. Das Ziel des Spiels ist, alle Rätsel zu lösen, um dem Spuck ein Ende zu bereiten und natürlich den Bruder zu finden.

Unheimliche Orte
Wie schon erwähnt beginnt ihr das Spiel am Bahnhofstunnel im englischen Dörfchen Dowertown. Timothy Pike ist als kleine Hilfe für das Spiel geschaffen und dient somit als eine Art Tutorial. Sobald ihr aber den Schalter betätigt, der in einem Elektroschuppen ist, verschwindet Timothy. Von diesem Punkt an seid ihr auf euch alleine gestellt.
Es gibt verschiede Symbole mit denen ihr im Spiel arbeiten müsst, zu denen zum Beispiel die Lupe gehört: Immer wenn in „Dark Fall“ eine Lupe auftaucht, heißt es, dass ihr euch ein Objekt näher ansehen könnt. Dann gibt es noch die Hand, mit der ihr ebenfalls Gegenstände näher betrachten oder eventuell auch als Brief oder Dokument lesen könnt. Selten kommt es auch mal vor, dass ihr einen Gegenstand aufheben oder beiseite schieben könnt.
In „Dark Fall“ gibt es eigentlich nur 2 Orte, an denen ihr euch aufhalten könnt, was im Vergleich zu anderen Adventures schon ein wenig mager ausgefallen ist. Einmal ist es der Bahnhof mit seinem Tunnel und das auf dem Bahnhof stehende, drei stockige Hotel. Die meiste Zeit werdet ihr allerdings in dem Hotel verbringen, weil es dort die meisten Hinweise und Rätsel gibt. Die Story wird deutlich durch die schwierigen, aber auch durch die große Anzahl der Knobel-Aufgaben vertieft, wobei sie meistens aus mehreren zusammengesetzten Aufgaben bestehen. Bei vielen Rätseln müsst ihr beispielsweise Kombinationen für Schachteln, Uhren und Tresoren herausfinden. Aber mit einer  Engelsgeduld und einem gesundem Menschenverstand sind die Rätsel auch für Anfänger unter euch zu lösen. „Dark Fall“ besteht aus nur einem, sehr langen Kapitel. Dies kann bei einigen von euch vor allem Frust auslösen, da ihr vielleicht zu oft mit zu vielen Informationen beworfen werdet.

Geräusche und optische Eindrücke
Sehr gelungen in „Dark Fall“ sind die himmlisch düsteren Hintergrundgeräusche, die optimal zur insgesamt packenden Story passen. Weinende Menschen oder dunkle Stimmen sind nur einige Merkmale, die die düstere Atmosphäre unterstreichen. Plötzlich auftretende Stimmen können euch vor allem zu späteren Abendstunden schon ein mal in Angst und Schrecken versetzen.
Die vorgerenderte 3D Grafik bietet einiges her. Zwar könnt ihr wegen der Point & Click-Methode nicht hinter Gegenstände schauen oder euch frei in den Räumen und Locations bewegen, aber dafür gibt es kein Objekt, welches eigentlich rund sein sollte und doch Ecken hat. Trotzdem wirkt das Ganze etwas eingeschläfert, da die Texturen wie schon gesagt vorgerendert sind und sehr effektlos über den Bildschirm laufen.

Pro
- Tiefsinnige, packende Story
- Fantastischer Sound
- Harmonische Rätsel
- Extrem billiger Preis

Contra
- Nur vorgerenderte Grafik, deshalb fast effektlos
- Eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten, aufgrund von Point & Click
- Einige Rätsel sind selbst für Profis schwer zu lösen

Fazit
“Dark Fall: Das Journal Des Geisterjägers” setzt mit seinen schweren Rätseln sehr hohe Anforderung - Auch an erfahrere Adventure-Spieler. Dadurch sollten es sich Neulinge unter euch genaustens überlegen, ob sich eine Investition wirklich lohnt, wobei der spottbillige Preis ganz klar dafür spricht. Die Profis unter euch sollten aber ohne großes hin und her zugreifen, denn “Dark Fall” bietet harmonischen Sound, verpackt in eine schöne Story und 08/15 Point & Click-Grafik.

AUTOR: Thomas 04.12.2003, 16:29h

SCREENSHOTS


WERTUNG & WEITERE INFORMATIONEN

                            

Entwickler

Vertrieb

Sprache

Preis

Medium

USK

Einkaufen

Testsystem

XXV Productions

Adventure Company

Deutsch

14,95€

1 CD

12

P4 2,6
GeForce 4 ti
512 MB RAM

GRAFIK:

 66%


SOUND:

 80%


GAMEPLAY:

 81%


GESAMT:

 76%

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