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Die Wüste wird von Banden, die sich fortwährend Schlachten um Benzin- und Munitionsvorräte liefern, beherrscht. Die einzige Stadt, in der noch ein Funke von Zivilisation lebt, heißt Jericho. Wenn sich eure durchgeknallten Helden mit ihren mit Waffen ausgerüsteten Buggys kopfüber in das Chaos stürzen, bleibt kein Auge trocken. Kämpft euch durch die umfangreiche Singleplayerkampagne oder setzt neue Maßstäbe der Zerstörung in nitrogeladenen, bleigeschwängerten Multyplayer-Deathmatches über Internet oder Netzwerk. Dieses Endzeitszenario und so viel Spielspaß wurde uns im vorhinein versprochen. Wir haben uns „Bandits: Phoenix Rising“ nun näher für euch angesehen und verraten euch im folgenden Test, ob sich eine Anschaffung des Titels auch wirklich lohnt.
Die Wüste lebt Die Welt von „Bandits“ ist eine der Kampffahrzeuge und harten Typen kurz nach dem dritten Weltkrieg, der so ziemlich alles zerstört und deformiert hat, von Wüstenwind und Trockenheit geprägt. Sanddünen und Felsen einerseits, ausgedörrte und kalte Gebiete, wo Eis und Schnee vorherrschen, andererseits - Ein Szenario der „Ödnis“. Willkommen auf der Erde, wie sie auch hätte sein können. Das tägliche Leben der Leute in diesen Gebieten ist ein fortwährender Kampf um Wasser, Essen, Schutz und Technik. Stämme haben sich zu kleinen Gemeinden zusammengeschlossen. Diese Stämme tauschen Öl, Getreide, Metall und alle möglichen Teile alter Kulturen, die sich finden lassen. Andere aber holen sich das Öl auf eine andere Art und Weise: Sie plündern und rauben alles aus, was sie finden. Eure Aufgabe ist es, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Die Frage ist nur, ob euch das auch gelingen wird. An dieser Stelle seie auch noch anzumerken, dass „Bandits: Phoenix Rising“ in einigen Ländern bereits seit 2 Jahren erhältlich ist. KochMedia (Label: fantastic.tv) hat sich nun aber endlich die Mühe gemacht, das Spiel inklusive Patch 1.1 für den deutschsprachigen Markt zu lokalisieren und zu einem Budgetpreis zu vertreiben.
Die Aufgaben eines „Bandit-Jägers“ In "Bandits" gibt es über 20 Singleplayer-Missionen. Die Aufgaben sind aber relativ die gleichen und somit sehr unabwechslungsreich: Einfach zum nächsten Ziel fahren und Gegner abschießen. Als Waffen stehen euch Kanonen, Raketenwerfer, Scharfschützengewehre, Schrotflinten, Minenleger und vieles mehr zur Verfügung. Wie schon gesagt sind die Missionen ziemlich eintönig und verlieren nach einer gewissen Zeit ihren Reiz. Jedoch ist "Bandits" das beste Spiel seiner Art, denn das Ambiente und das Feeling sind sehr gut gelungen. In "Bandits" gibt es übrigens wie schon erwähnt auch einen Multiplayer, der uns trotz Innovationslosigkeit sogar mehr Spaß macht, als der Singleplayer.
Blühende Grafik in einer öden Wüste Die Grafik von "Bandits" ist richtig gut, weil alles sehr detailliert ist. Schöne Licht- und Schatteneffekte schmücken das Spiel und erhöhen somit den Spielspaß. Explosionen beispielsweise werden auch sehr interessant dargestellt. Insgesamt können wir sagen, dass die Grafik von "Bandits" das Beste an dem Spiel ist und auch noch kaum an ihrem Alter leidet. Lediglich die Wüstentexturen wirken ein wenig unabwechslungsreich und die ständig aufpoppenden Gebäude und Objekte werden euch auf Dauer ebenfalls auf die Nerven gehen. Schade ist auch, dass die Entwickler bei solch einem Spiel kein Schadensmodell eingebaut haben. Der Sound ist aber auch nicht schlecht und unterstützt somit die gute Grafik. Nette Effekte und verschiedenste Stücke aus den unterschiedlichsten Genres halten euch bei Laune.
Pro - Simples, aber spaßiges Spielprinzip - Schnelle Action - Nettes Endzeit-Szenario - 20 Singleplayer-Missionen und gelungener Multiplayer - Gute Steuerung - Sauberer Sound - Akzeptabler Preis (27,45€)
Contra - Wenig Abwechslung, dadurch kaum Langzeitmotivation - Schwaches Speichersystem - Teils Altersschwächen in der Technik - Nur 2 Fahrzeuge spielbar - Kein Schadensmodell - Übertriebene Physikengine
Fazit "Bandits: Phoenix Rising" hat uns anfangs sehr gut gefallen, weil es trotz des Alters der englischen beziehungsweise skandinavischen Version etwas Neues war und außerdem mit recht guter Grafik und tollen Soundeffekten geschmückt war. Doch als wir es längere Zeit gespielt hatten, wurde es langweilig, da es einfach an Abwechslungs fehlt. Dennoch ist es auch heute noch ein gelungenes Spiel und wir können es gerade wegen des Preises an alle unter euch empfehlen, die Autos, Endzeitszenarien oder Waffen mögen.
AUTOR: Thomas 26.08.2004, 22:24h
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